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Wildkräutersämereien
Die
artgerechte Ernährung nach Jahreszeiten
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Allgemeines
Haltbarmachung
Beachtung
Übersicht
Wildkräuter in Feld, Garten
und Park
Wildkräuter in Wiesen und Weiden
Wildkräuter im Wald
Wildkräuter in
Heide, Moor, Tundra und Steppe
Wildkräuter
an Binnengewässer
Wildkräuter
an Meer und Strand
Wildkräuter im
Gebirge
Ausklang
Literatur |
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Foto: ©
Jürgen Giebing / Kamille
Wir wissen heute, dass zur artgemäßen Ernährung unserer
Vögel das käufliche Körnerfutter nicht ausreicht. In der Natur suchen sie
selber bestimmte Pflanzen auf, um Teile derselben als Nahrung für sich und
ihren Nachwuchs aufzunehmen. Der Ertrag bei den meisten Pflanzen ist im
Sommer und Herbst am effektivsten. Deshalb ist es ratsam nicht nur die Samen
zu verfüttern, sondern den Überschuss als Vorrat für den Winter anzulegen.
Die althergebrachte Trocknung der Samen ist am
preisgünstigsten und benötigt auch nicht zuviel Platz. Es geht kaum von
ihnen an Nährwert verloren. So getrocknete Samen eignen sich nur für
Körnerfresser, sind aber hervorragend als Fütterung im Winter für unsere
heimischen Vögel
Die gängigste Methode ist heutzutage das Tiefgefrieren.
Zu jeder Zeit ist das Futter greifbar und Vitamine und Mineralien bleiben
bei dieser Methode erhalten.
Es sollten nur einwandfreie Kräuter gesammelt werden,
also keine Kräuter die in Straßennähe oder sich auf gespritzten Feldern, wie
auch mit Gülle gedüngten Wiesen stehen. Nur so halten wir unsere Vögel
gesund. Wir selber tun uns auch was Gutes, sind wir doch für kurze Zeit an
der frischen Luft und machen einen kleinen Spaziergang. Wir sollten nie eine
Art der Wildkräuter allein sammeln, sondern immer gemischt und nie abrupt
einen Wechseln vornehmen. Die Vögel können sonst mit Störungen im
Verdauungsbereich reagieren. Noch ein Rat, sammeln sie keine Kräuter in
einer Plastiktüte, da diese dann schwitzen und die Vögel krank werden.
Die Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit,
soll sie doch den Vogelhalter anregen etwas zur artgerechten Ernährung
seiner Vögel beizusteuern. Ebenso sind zwangsläufig wegen der Kürze dieses
Berichtes nur Wildkräuter aufgelistet die meines Erachtens keine besonderen
Kenntnisse bedürfen. Es wurden nicht alle Vogelarten aufgezählt sondern nur
die Gruppe der sie angehören. Damit es leichter fällt die entsprechenden
Kräuter zu finden, sind sie nach Lebensräume aufgeteilt. Dadurch sind
verschiedene Wildkräuter zwangsläufig in mehreren Lebensräumen zu finden.

Info: Die entsprechenden Datenblätter können Sie sich in der vg. Übersicht
herunterladen
Dieser Bericht soll versuchen, ihr Hobby »Vogelzucht«
durch das Wildkräutersammeln erweitern und interessanter machen und somit
einen weiteren Teil unserer Natur kennen zu lernen. Der Gebrauch von Kräutern
für den Menschen ist ja in den letzten Jahren in, warum sollen wir sie nicht
auch für unsere Vögel nutzen. Sie sollten die Namen der Kräuter nicht
auswendig lernen oder alle Wildkräuter kennen, denn wir Menschen müssen
umständlich lernen mit Kräutern umzugehen, der Vogel aber entscheidet
instinktmäßig. Also sammeln wir ab heute Wildkräuter. Unsere Vögel danken es
uns mit ihrer Gesundheit und mit ihrem Nachwuchs.
SABEL, K. (1967): Wald- und Wiesenvögel, Kosmos
Stuttgart.
SABEL, K. (1983): Naturgemäße Finkenzucht, Joko,
Bassum.
SCHNABL, H. (1984): Vogelernährung, Ornibook-Verlag,
Köln.
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Foto: ©
Jürgen Giebing / Fingerhut

Foto: ©
Jürgen Giebing /
Mohn
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Nehmen Sie einen
Ausdruck der entsprechenden Liste einfach bei Ihren Spaziergängen oder
Wanderungen mit.
Sie haben so immer eine Sammelhilfe zur Orientierung zur
Hand.

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Jürgen Giebing / Rainfarn

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