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Der Unglückshäher
(Perisoreus infaustus)

Glücksvogel der Lappen

Allgemeines

Systematik

Unterarten

Verbreitung, Lebensraum

Kennzeichen

Verhalten

Stimme

Haltung und
Zucht

Fortpflanzung
Balz, Paarung
Nest
Ei, Gelege
Schlupf, Aufzucht

Mauser

Ernährung

Ausklang

Literatur

(C) Foto Johannes Lilja, Finnland. Freundl. Genehmigung Herrn E. Strahl
Unglückshäher Auffallend ist sein rotbraunes Flügelfeld und auch seine besonders auffallenden fuchsrot gefärbten äußeren Schwanzfedern.
Foto: Johannes Lilja, Finnland. Freundl. Genehmigung durch E. Strahl

Allgemeines

Der Unglückshäher bewohnt den größten Teil von Skandinavien. Tragen ihm in manchen Wintern die Nadelbäume zu wenig Zapfen, so unternimmt er weite Wanderungen bis nach Mitteleuropa um Nahrungsgebiete zu finden. Früher im Mittelalter, verband der abergläubische Mensch das sporadisches Erscheinen des Unglückshähers als Vorzeichen drohenden Unheils, wie Pest, Krieg und Not. Deshalb lautet auch sein wissenschaftlicher Name infaustus, was lat. soviel wie unheilbringend bedeutet.
Die Lappen dagegen betrachten ihn als Glücksvogel. Sie sind der Meinung, dass überall da wo der Unglückshäher sich aufhält, keine Raubtiere wie beispielsweise Bären oder Greifvögel sich aufhalten. Der Häher ist wenig scheu, oft sogar zutraulich und neugierig, manchmal sogar frech und dreist. Sieht er einen Menschen, so kommt er sofort leise angeflogen und setzt sich in dessen Nähe hin in der Erwartung das Futter für ihn abfällt. Einzelne Häher in Lappland lernten am Biwakplatz Speisereste von Jägern oder Waldarbeitern aus der Hand zu fressen und sie zeigen auch keine Angst vor dem Feuer und ziehen vermeintliches Futter sogar aus der heißen Asche.

Systematik

Nach WOLTERS (1975-1982), Unterarten nach HAFFER (2001) geändert:

Familie

Corvidae

Rabenvögel

Gattung

Perisoreus BONAP, 1831

Meisenhäher

Art

Perisoreus infaustus  (L., 1758

Unglückshäher

Unterarten: WOLTERS

infaustus, ruthenus, yakutensis, maritimus, sakhalinensis, sibericus

Unterarten: HAFFER infaustus, rogosowi, ruthenus, opicus, sibericus, maritimus, varnak, sakhalinensis  

Unterarten

Nach Osten hin wird die Gefiederfärbung grauer und der Körper größer, die roten Flügelspiegel und der Kopf werden dunkler.
Im Westen und der Pazifikküste im Osten wird das Gefieder nach Süden dunkler und stärker rotbraun sowie die Flügelspiegel größer.

  1. infaustus: Die Nominatform bewohnt Fennoskandien, die Kola-Halbinsel und Karelien.

  2. rogosowi:  Nordrussland, West- und Mittelsibirien von der Mesen-Mündung im Westen bis Chatanga-Becken zur Wiljuj-Mündung  und ins Vorland zum Baikalsee, Südkarelien, Archangelsk. Im Vergleich zu infaustus sind  Flügelfeld und äußere Steuerfedern ausgedehnter.

  3. „ruthenus“:  Im europäischen Rußland, ist nicht so satt rotbraun aber nicht ausreichend verschieden und wird deshalb zu opicus gezählt.

  4. opicus: Wohnt ostwärts bis zum Östlichen Sajan. Nicht ganz so gesättigt rotbraun.

  5. sibericus Ist die Unterart mit dem blassesten Gefieder und der größten Länge, bewohnt Mittelsibirien, Ostsibirien und Transbaikalien.

  6. maritimus: Ist in Ostsibirien zu Hause. Hat gegenüber sibericus zunehmende Farbe.

  7. varnak“:  Bewohnt Amurland und ist stärker als maritimus  gefärbt.

  8. “sakhalinensis“:  Ist an der Pazifikküste und Sachalin, im Amurgebiet südwärts nach Ussurien zu Hause und hat die kräftig rotbraune Färbung von „ruthenus“  nur der Oberkopf ist dunkler und die Flügelspiegel größer.

Verbreitung, Lebensraum

Verbreitet ist der Unglückshäher in Nordeuropa, Sibirien (ohne Kamtschatka, aber einschließlich Ussuriland und Sachalin), in der Nordmandschurei und Nordmongolei.
Der Unglückshäher besiedelt fast ganz Skandinavien. Die Nordgrenze seines Verbreitungsgebietes ist 70° N, also fast den nördlichsten Punkt Skandinaviens Nordkap. Die Südgrenze verläuft in Skandinavien allgemein bei 59 – 60° N, dagegen in Finnland bei 62° N. Hier in Finnland verläuft auch die Nordgrenze der Ausbreitung des Eichelhähers. Bei flächiger Besiedlung liegt sie etwa am 65° N und bei spärlicher und lokaler geht sie sogar bis zum 68° N. Warum ich so genau darauf eingehe, weil verschiedentlich auch heutzutage noch manche Autoren meinen, in Skandinavien würde der Unglückshäher den Eichelhäher vertreten. Man braucht gar nicht zu rechnen, man sieht es so schon, es besteht eine Differenz von 2° N. Tatsächlich aber überlappen sich in Skandinavien die Verbreitungsgebiete der beiden Häher fast deckungsgleich und sie leben friedlich nebeneinander.
Der Unglückshäher bewohnt die dichten und zum Teil sehr dunklen Nadelwälder, welche aus Fichten, Kiefern und Tannen bestehen können, ist aber auch in Misch- oder Birkenwäldern zu finden, wo er besonders während der Brutzeit sehr versteckt lebt. Er ist normalerweise Standvogel, welcher nach der Brutzeit mit seiner Familie in seinem Brutareal umherstreift. Mitunter kommen aber größere Wanderungen in Betracht, welche bis nach Mitteleuropa reichen.

Kennzeichen

Mit seinen 31 cm Länge ist er etwas kleiner als unser Eichelhäher. Überwiegend ist er ein graubraun gefärbter Häher, welcher eine dunkelbraune Kopfplatte besitzt. Auffallend ist sein rotbraunes Flügelfeld und seine besonders auffallenden fuchsrot gefärbten äußeren Schwanzfedern. Der gestufte Schwanz wirkt ziemlich lang. Der dunkelgraue fast schwarze Schnabel ist kurz und wirkt besonders für einen Krähenvogel auffallend klein. Der Oberschnabel ist etwa bis zur Hälfte mit breiten, steifen Borstenfedern bedeckt. Die Füße sind kurz und dunkelgrau. Die Iris ist dunkelbraun. Die Geschlechter gleichen sich. Im Jugendkleid ist das Kopfgefieder kürzer und heller braun. Ansonsten ähneln die Jungvögel den Altvögeln. Die Nestlinge wirken fast nackt und sind nur mit wenigen Dunen bedeckt.

Verhalten

Der Unglückshäher ist lebhaft und sehr beweglich. Nach Häherart hüpft er von Ast zu Ast, er kann aber auch behände in den Zweigen wie eine Meise herumturnen. Am Boden ist er zur Nahrungssuche oft anzutreffen.
In sehr kalten Wintern schränkt er seine Bewegungen ein und hält sich an windstillen Plätzen auf. Der Unglückshäher lebt paarweise oder auch in Familien. Seltener ist er in Trupps bis zu 20 Stück anzutreffen. Nichtbrüter beteiligen sich oft als Helfer bei der Jungenaufzucht. Im Gegensatz zu unserem Eichelhäher ist er sehr ruhig und sucht besonders im Winter die Nähe des Menschen. Zur Mittagsruhe sucht er gerne die Kronen der Laubbäume auf, wo er mit geplustertem Gefieder sich sonnt. Die Unglückshäher nächtigen in einem Schlafbaum, welcher an den darrunterliegenden Kothaufen zu erkennen ist. Ehepartner schlafen auf verschiedenen Zweigen. Die Häher nutzen jede Möglichkeit zum Baden. Der Flug des Unglückshähers ist wendig und nahezu lautlos.

Stimme

Zur Brutzeit lebt er sehr still, kann aber sonst sehr ruffreudig sein. Der Gesang ist ein leises Schwätzen mit habichtartigem Miauen und eingestreuten Imitationen. Der Gesang ist von beiden Partnern, mitunter sogar im kalten Winter, zu hören. Die gewöhnlichsten Lautäußerungen sind ein lautes »Kuk-kuk-kuk« und ein »Kej«.

Haltung und Zucht

Der Unglückshäher wird selten vom Handel angeboten. Seine Eingewöhnung geht gut und schnell vonstatten. Die Voliere muss als Schutz vor der Witterung und besonders vor ansteckenden Krankheiten voll überdacht sein. Die Seitenwände sollten dicht mit Kiefernzweigen besteckt und der Boden fast lückenlos mit Moos und Rasenplaggen ausgelegt sein. Die Häher nehmen sehr gern täglich in der Voliere ein ausgiebiges Bad. Sie können Kälte gut vertragen. So hat man in windgeschützten Volieren in Nordost-Sibirien die Häher bei Temperaturen von – 45° bis – 50° Celsius überwintert. Dabei beschränkten sie die Bewegungen nur auf die Nahrungsaufnahme und blieben ansonsten fast bewegungslos sitzen. Sie brauchen aber gegen die Sonne einen Schutz. Von einer Zucht ist mir nichts bekannt. In Menschenobhut können sie sehr alt werden und so haben Ringvögel ein Alter von 12 Jahren erreicht.

Fortpflanzung

Die Geschlechtsreife tritt erst im 2. Lebensjahr ein. Gewöhnlich wird eine monogame Saisonehe, teilweise sogar eine Dauerehe geführt. In der Brutzeit von März bis Juni wird 1 Jahresbrut getätigt. Bei Verlust ist ein Nachgelege möglich, welches sogar noch im Juni festgestellt wurde.

Balz, Paarung

Balzhandlungen können ab Februar selbst bei großer Kälte vorgenommen werden. Das Männchen verbeugt, dreht und streckt sich. Mit abgestellten Flügeln und gefächertem Schwanz hüpft es unter Geschwätz seitwärts hin und her. Das Weibchen verhält sich teilnahmslos, lässt sich aber vom Männchen füttern. Zwischendurch kommt es auch vor, dass das Männchen spiralförmig den Baumstamm bis zum Boden umkreist, um dann hüpfend wieder die Baumkrone zu erreichen. Ist das Weibchen endlich paarungsbereit, so findet die Kopula in der Krone statt.

Nest

Je nach Witterung beginnt der Nestbau schon Ende März, gewöhnlich aber erst im April. Das Nest steht meistens auf Kiefern und Tannen, seltener auf Fichten oder Birken. Meistens in einer Höhe von 2 bis 6 Meter am Stamm oder in den Außenästen. Der äußere Bau wird aus trockenen Kiefernzweigen und aus frischen Birkenzweigen gefertigt. Sie werden mit Moos, Flechten oder sehr biegsamen Zweigen vermischt, so dass ein besserer Halt entsteht. Das Innennest wird sehr sorgfältig ausgerichtet, da ja zu dieser Zeit noch ziemliche Minusgrade bestehen. Es wird gefertigt aus Federn von Schnee- und Auerhühnern und Tierhaaren, welche meistens von Rentieren stammen. Je nach Standort und dem zur Verfügung stehendem Material fällt die Größe des Nestes aus. Mehr und mehr wird auch Wohlstandsmüll wie Papier usw. verbaut. Im Mittel kann der äußere Durchmesser 18 bis 30 Zentimeter und der Innendurchmesser 6 bis 9 Zentimeter betragen. Die Höhe liegt zwischen 8 und 19 Zentimeter, die Muldentiefe bei 5 bis 7 Zentimeter. Beide Partner sammeln das Nistmaterial. Dieses wird aber nur vom Weibchen verbaut. Die Bauzeit liegt zwischen 11 und 26 Tagen. Als Kuriosum kann man die Federsammlungen betrachten, welche schon vor dem Nestbau gesammelt und in Bäumen versteckt werden.

Ei, Gelege

Ein Gelege besteht aus 3 bis 4 auf weißgrünlichem Grund braungefleckte Eier. Ihre Größe beträgt 30 x 22 Millimeter bei einem Gewicht von rund 7 Gramm . Die Eiablage erfolgt täglich in den frühen Morgenstunden. Nur das Weibchen bebrütet die Eier und sitzt sehr fest. Brutbeginn ist die Ablage des 3. Eies. Es wird aber vom Männchen in der Nestnähe oder auf dem Nest mit Nahrung versorgt. Es verlässt das Nest nur kurz um seine Notdurft zu verrichten. Die Brutzeit beträgt 19 ½ Tage. Während dieser Zeit verhält sich das Männchen sehr heimlich.

Schlupf, Aufzucht

Nach dem Schlupf der Nestlinge werden sie in der 1. Woche vom Weibchen gehudert. Auch jetzt ist das Männchen für die Nahrung zuständig. Die Jungen öffnen ihre Augen am 7. bis 8. Tag. Nun verlässt das Weibchen immer öfters die Brut um Nahrung zu beschaffen damit die Jungen satt werden. Diese verlassen nach 21 bis 24 Tagen das Nest und sind ein paar Tage später flügge. Die Familie bleibt bis zum Winterende beisammen, dann verlässt ein Teil der Jungen sie, während der Rest bis zum Frühlingsanfang bleibt.

Mauser

Die Jugendmauser ist eine Teilmauser des Kleingefieders von Kopf und Rumpf und läuft im Zeitraum Juli bis September ab. Die Vollmauser der Altvögel geht von Ende Mai bis Anfang August.

Ernährung

Unglückshäher suchen ihre Nahrung fast ausschließlich auf Bäumen. Während die Jungen hauptsächlich von Insekten leben, ernähren sich die Altvögel von tierischer und pflanzlicher Nahrung. Die Hauptnahrung besteht im Sommer aus Insekten, Schnecken und Spinnen, dazu kommen Eier und Nestlinge von Vögeln. Auch Kleinnager wie Lemminge und Spitzmäuse werden verzehrt. Im Herbst sind Beeren aller Art gefragt. Ebenso stehen Pilze und Nadelholzsamen auf dem Speiseplan.
Ist genügend Nahrung vorhanden, so legt der Unglückshäher im Spätsommer und Herbst Nahrungsvorräte an, welche sein Überleben im Winter sicherstellen sollen. Versteckt werden Beeren, Pilze, Schnecken und auch Kleinnager. Die Nahrungsballen werden mit Speichel zusammengeklebt und hinter Baumrinde, auf Astgabeln und hinter Flechten versteckt. Da diese Verstecke im gesamten Revier liegen, muss man über das gute Erinnerungsvermögen des Hähers staunen, oder? Er versteckt das Futter immer an gleichen Stellen, also am Baum die Astgabeln oder die abstehende Rinde usw. Zusätzlich nutzt er aber auch Verstecke von Meisen, Kleibern und Eichhörnchen.
In Menschenobhut füttert man ein grobes Weichfutter für Insektenfresser und trockenes Hundefutter welches ergänzt wird durch Kleinfleisch, Eier, Insekten, Eintagsküken, Früchte und Küchenabfälle wie Kartoffel und Brot damit Abwechselung da ist.

Ausklang

In Finnland wurde als Folge moderner Forstwirtschaft und Ausbreitung kultivierter und besiedelter Flächen der Bestand von Unglückshähern auf 50 000 bis 100 000 Brutpaare geschätzt. Bei uns tritt er als Ausnahmegast in Erscheinung, wenn im Norden die Nahrung knapp wird. Er lebt dann hauptsächlich von Bucheckern, noch verbliebenen Beeren und Nadelholzsamen. Da er in den letzten Jahren seinen Bestand erhöht hat, besteht durchaus die Möglichkeit, dass er eines Tages, zumindest in Ostdeutschland, als Brutvogel auftritt.

Literatur

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BAUER, H.-G. /BERTHOLD, P. (1993): Die Brutvögel Mitteleuropas: Bestand und Gefährdung. Wiesbaden.

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BEZZEL, E. (1993): Kompendium der Vögel Mitteleuropas, Wiesbaden.

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GLUTZ VON BLOTZHEIM, U.N. (1989): Handbuch der Vögel Mitteleuropas, Wiesbaden.

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MAKATSCH, W. (1976): Die Eier der Vögel Europas, Band 2, Melsungen.

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WOLTERS, H.E. (1975-1982): Die Vogelarten der Erde, Berlin.

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Unglückshäher, Foto Johannes Lilja, Finnland
Foto Johannes Lilja, Finnland
Futtersuche
Der Unglückshäher sucht gerne die Nähe des Menschen in der Erwartung einen Futterhappen zu bekommen.



Herbstnacht in Lappland
Foto E. Strahl
Herbstnacht in Lappland,
3:00 Uhr
In dieser Zeit wird es nicht dunkel. Die Natur ruht nur bei völliger Helligkeit in der Zeit von 11-13 und von 2-4 Uhr.

Foto E. Strahl: Winter in Lappland
Foto E. Strahl
Winter in Lappland -40°C
Alle Tiere versuchen so wenig wie möglich Energie zu verbrauchen.
Die weiße Landschaft und auch Mond, Sterne und Nordlicht erzeugen soviel Licht, dass man sehen kann wohin man tritt oder skiläuft bei einer 1 bis 1 1/2 Meter hohen Schneedecke.
 

Unglückshäher, Foto Johannes Lilja, Finnland
Foto Johannes Lilja, Finnland
Tarnanzug
Gut an seine Umgebung angepasst ist der Unglückshäher durch sein graubraun gefärbtes Federkleid.
 

Systematik:

Nach WOLTERS (1975-1982) ergibt sich folgende Einordnung in das zoologische System:

Familie
Corvidae
Rabenvögel

Gattung
Perisoreus BONAP, 1831
Meisenhäher

Art
Perisoreus infaustus (L., 1758
UNGLÜCKSHÄHER

Unterarten WOLTERS:
tinfaustus, ruthenus, yakutensis, maritimus, sakhalinensis, sibericus

Unterarten
HAFFER:

infaustus, rogosowi, ruthenus, opicus, sibericus, maritimus, varnak, sakhalinensis  

 

Verbreitung / Lebensraum:

Verbreitung: Laubwald Verbreitung: Nadelwald Verbreitung: Mischwald Verbreitung: Tundra und Heidelandschaft  

Artenverbreitungsgebiet des Unglückshähers - Perisoreus infaustus
Brutvogel, der nur im Sommer anwesend ist Ganzjährig anwesender Vogel Wintergast Selten oder kein Vorkommen
Verbreitungskarte
Perisoreus infaustus  

und seiner Unterarten:

  1. infaustus

  2. rogosowi

  3. ruthenus

  4. opicus

  5. sibericus

  6. maritimus

  7. varnak

  8. sakhalinensis

Jahresdiagramm ueber die Beobachtungshaeufigkeit des beschriebenen Vogels
nicht zu beobachten recht häufig zu beobachten am häufigsten zu beobachten

 
Links zum Thema


Perisoreus infaustus - Der Unglückshäher


Besserer Schutz für die baltischen Wälder


Finnischer Urwald soll gefällt werden


WTF Gallery: Vogelwelt in Finnland


World of Animals - Unglückshäher

 

Literatur-Tipps



Robiller, Franz: Lexikon der Vogelpflege, 2 Bde..
2003. Zus. 894 S. m. zahlr. meist farb. Abb. 28,5 cm. Gebunden. 3370gr.
ISBN: 3-8001-3195-1, KNO-NR: 11 19 89 55
-ULMER (EUGEN)-

bei www.reuffel.de bestellen


Martens (Hrsg.):
Atlas der Verbreitung palaearktischer Vögel
 20. Lieferung
Mappe, F:24x34 cm, insgesamt 94 Seiten, teilweise ausklappbare Karten 71x34 cm, 1 Farbtafel.

Bussard | Die Biologie des Gimpels | Die Drontenvögel | Der Eisvogel | Der Graureiher | Der Habicht | Der Bluthänfling | Die Kernbeisser | Der Kormoran Phalacrocorax carbo | Die Kreuzschnäbel | Der Mauersegler - Vogel des Jahres 2003 | Die Rauchschwalbe | Der Star in Menschenobhut | Der Stieglitz oder Distelfink – Carduelis carduelis | Der Uhu (Bubo bubo) - Ist er wieder heimisch? | Der Unglückshäher - Glücksvogel der Lappen | Der Zaunkönig | Künstlergruppe Artenvielfalt | Ausgestorben

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Copyright © 2004 Manfred Giebing  Stand: 26. November 2007