|
konnten immer kalt
überwintern, denn die Temperaturen bei uns im Westerwald gehen kaum
unter minus 20°. Zudem reiche ich im Schutzraum Wasser und Futter,
welches sie dann frostfrei aufnehmen können. FortpflanzungHänflinge werden jeweils bis zur nächsten, dem Schlüpfen folgenden Brutperiode geschlechtsreif. Sie führen eine monogame Saisonehe. Sie führen im Jahr 1 bis 2 Bruten, in günstigen Lagen sogar 3 Bruten durch. Paarbildung, BalzWährend der Balz spreizt das Männchen den Schwanz. So sind die weißen Außenfahnen deutlich zu sehen. Dabei sträubt es das Kopfgefieder und lässt die vibrierenden Flügel hängen. Unter trippelnden Fuß- und Drehbewegungen verdreht es den Kopf derartig, dass sein Körper eine senkrechte Haltung einnimmt. Der Gesang wird solange vorgetragen, bis das Weibchen kommt. Sofort verstummt der Gesang und die Begattung findet statt. Währenddessen lässt das Weibchen leise wispernde Laute hören. Die Begattungen erfolgen mehrmals täglich bis zur Beendigung der Eiablage. NestAn der Wahl des Nistplatzes sind beide Partner beteiligt. Während das Männchen auf geeignete Brutbüsche oder Brutzweige aufmerksam macht, bestimmt das Weibchen den genauen Stand. Beide Partner durchstreifen dann das Gelände und das Weibchen durchschlüpft die Zweige. An evtl. Plätzen findet ein Probesitzen statt. Das Männchen sitzt dann in der Nähe und singt. Meistens liegen die Nistplätze in ziemlich dichten Nadelzweigen, also gegen Licht geschützt aber dem Weibchen einen guten Überblick gebend. Für das Grundfundament und den Mittelbau werden in unterschiedlichster Stärke trockene Grashalme, Krautstängel und Moos verwendet. Die Auspolsterung setzt sich aus Tierhaaren, Wolle oder feinen Wurzelgeflecht zusammen. Es können auch Zigarettenfilter, Bindfäden, Watte und weiche Federn verarbeitet werden. Die Bauzeit beträgt meistens drei bis vier Tage, kann sich aber bei einen Witterungsumschwung durchaus auf eine Woche verlängern. Ei – Gelege
Die Eiablage findet
meistens in den frühen Morgenstunden statt. Die Eier haben eine ovale
Form. Ihre Grundfarbe ist bläulichgrün oder auch bräunlichweiß. Sie sind
meistens mit ziegelroten bzw. rotbraunen Klecksen wie auch purpurbraunen
Flecken, besonders am stumpfen Pol, versehen. Ein Gelege besteht
erstaunlich konstant fast immer aus fünf Eiern. Seltener treten
geringere Eizahlen zu Beginn oder am Ende der Brutzeit auf. Dieses ist
aber gesetzmäßig und tritt auch bei anderen Vogelarten auf. Schlupf – AufzuchtNach 12 bis 13 Tagen schlüpfen die Jungen. Auch jetzt wird das Weibchen durch das Männchen gefüttert und gibt das Futter an die Jungen weiter. Nach dem Schlüpfen werden die Eischalen aus dem Nest entfernt. Die Jungen öffnen so am 4. bzw. 5. Tag die Augen. Ab jetzt hudert das Weibchen nur noch in der Nacht und beteiligt sich an der |