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Zur Brutzeit zeigt das Männchen, wie sein Name schon sagt, eine rote Brust und Stirn. Das Weibchen ist ohne jedes Rot und dunkelbraun längsgestreift. Im Schlichtkleid ähneln sich die Geschlechter, obwohl das Männchen einen leichten rosa Hauch auf der Brust haben kann. Die Jungen sind Nesthocker und mit langen grauen Dunen besetzt. Ihr Rachen ist rosarot und die Schnabelwülste sind hellgelb. Verbreitung - Lebensraum
Der Hänfling ist auf den
Kanarischen Inseln, Madeira, Europa, durch West-Sibirien bis zum oberen
Ob und durch Kleinasien(südwärts durch Syrien bis
Israel), Iran, Nord-Afghanistan, Turkestan und West-Sinkiang bis zum Altai beheimatet.
Der Hänfling
ist als eine vornehmlich europäische Art anzusehen, er fehlt im Norden
von Fennoskandien und in den Steppen von der Halbinsel Krim bis zu den
mittelasiatischen Gebirgen. Weiterhin ist er nicht heimisch in
Nordschottland, in den bewaldeten höheren Mittelgebirgen und den
Ostalpen. Verhalten - Stimme
Hänflinge sind
gesellige Vögel, welche nicht nur außerhalb, sondern auch während der
Brutzeit gerne in sozialen Verbänden zusammen leben. Ebenfalls wird das
lockere Koloniebrüten, wie auch das gemeinsame Suchen nach Nahrung und
die Benutzung eines Sammelschlafplatzes, aber auch das gemeinsame
Wandern in Gesellschaft durchgeführt. Mehrere Paare suchen gemeinsam
nach Nistmaterial und kommen auch geschlossen zurück. Unterbringung
War noch bei DOST
(1954) zu lesen: „Für die Haltung im Käfig ein empfehlenswerter
Singvogel, der sich durch seinen guten Gesang auszeichnet und der
einfach zu füttern ist“, so bin ich der Meinung, dass diese
Zeiten vorbei sein sollten. Der Hänfling ist ein Vogel des offenen
Geländes und gehört dementsprechend in eine Voliere. Dieses wurde durch
Haltungsexperimente untermauert. Mit zunehmender Gruppengröße im Käfig
nahmen die Vögel an Gewicht ab. Auch kann der Hänfling in der Voliere
seinen angeborenen Drang zum Fliegen ausleben und seine natürlichen
Verhaltensweisen entfalten. |