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Das ganze Jahr steht zur freien Aufnahme eine spezielle Waldvogelmischung, angereichert mit Fichte, Negersaat, Salat, Leinsamen, Sonnenblumen und Kardi, zur Verfügung. Dieses Futter wird aber während der Brutperiode kaum genommen, sondern es werden die frischen Sämereien bevorzugt. Ebenso stelle ich ein Keimfutter zur Verfügung, welches, mit Eifutter und etwas Kalk vermischt, gerne aufgenommen wird; nur ist bei großer Wärme ist darauf zu achten, dass es nicht verdirbt. Auch wird die Beerenzeit ausgenutzt. Beerenfrüchte sind wichtig für eine reibungslose Mauser und sorgen für eine gute Gefiederfärbung.
Anfang des Jahres reiche ich meinen Gimpeln regelmäßig Obstzweige, wovon sie gerne die Knospen verzehren. Sind die Knospen noch nicht genug angeschwollen, so können die Zweige, ins Wasser gestellt, im Heizungskeller treiben. Frische Nadelholzzweige werden auch gerne beknabbert.
Dass täglich frisches Trinkwasser geboten wird, sollte selbstverständlich sein. Dieses wird während der Brutzeit und der Mauser zweimal wöchentlich mit Vitaminen angereichert.

Ausklang

Die Zucht des Gimpels bei richtiger Ernährung und paarweise in einer mit Nadelhölzern ausgestatteten Voliere ist zwar nicht immer einfach, aber mit ein wenig Mühe zu schaffen.
Seine Haltung und Zucht ist sehr interessant und macht viel Freude. Nun habe ich das Glück, auf dem Lande zu wohnen und kann daher regelmäßig noch Nahrungspflanzen beschaffen. Die Landwirtschaft bewirtschaftet aber immer intensiver ihre Felder, so dass teilweise die Feldraine mit davon betroffen sind. Da sollte man das Risiko nicht eingehen und versuchen die Ernte der entsprechenden Wildkräuter in den eigenen Garten verlegen.

Literatur

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