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Ausgestorben
 

Ausgestorben

Ausgestorbene Vogelarten

Entwicklungsstand einiger Europäischer Vogelarten

Drontenvögel

Ausgestorben

nennt man das völlige Verschwinden ganzer Tierarten (auch Pflanzenarten) oder Gruppen von der Erde.
Seit der Entstehung der Vogelwelt vor etwa 120 Millionen Jahren hat es bis heute ca. 150 000 Vogelarten gegeben. Vor etwa 1 – 2 Millionen Jahren lebten ca. 11 600 Vogelarten, heute sind es noch so 9 000 Arten. Die meisten nicht mehr existierenden Arten sind im Laufe der Erdgeschichte ohne menschlichen Eingriff ausgestorben. Die Evolution der Vögel wird auch noch weitergehen.
Es ist rund 300 Jahre her, wo der Schweizer J. J. SCHEUCHZER versteinerte Teile eines Salamanders deutete als „Überreste eines Beingerüstes von einem armen Sünder der in der Sinthflut ertrunken ist“. Ab dem 19. Jahrhundert machten Anatomie und Morphologie der verschiedenen  Tierklassen gewaltige Fortschritte. Man fing an die Reste ausgestorbener Tiere im richtigen Licht zu sehen. Es profilierte sich eine neue Wissenschaft »vom Leben der Vorzeit« die Paläontologie. Dem Biologen gibt sie Auskünfte über die Tier- und Pflanzenwelt vergangener Zeiten und dem Geologen liefert sie als Hilfswissenschaft wertvolle Leitfossilien:  Das sind auftretende, charakteristische Versteinerungen die eine genaue Datierung der Gesteinsschichten gestatten.
Streng genommen bezeichnet man nur Tiere als ausgestorben, die von der Erde verschwunden sind, ohne direkte Nachkommen zu haben. Tiere wie zum Beispiel die Vorfahren des Haushuhnes, deren Ahnenreihe bekannt ist, zählt man nicht zu den ausgestorbenen Tieren, da ihre Nachkommen ja in modernisierter Form weiterleben.

Vögel sterben aus,

bulletweil die Umweltbedingungen (wie Klima, die Verteilung von Wasser und Land) sich ändern,
bulletweil sie von stärkeren Nahrungskonkurrenten verdrängt werden und
bulletweil Parasiten und Krankheiten sie dezimieren.

Untersuchungen der letzten Jahrtausende haben gezeigt, dass die Ausrottung gerade durch den Menschen keine so große Rolle spielte. Er ist zwar für das Aussterben einer Menge von Vögeln verantwortlich, aber die Menge der nicht mehr existierenden Arten sind im Laufe der Erdgeschichte ohne den Menschen verschwunden und wir kennen diese nur noch von Abbildungen her oder wir haben sie ausgestopft in Museen gesehen. Verantwortlich aber für die Dezimierung und das Verschwinden der Vogelarten in den letzten Jahrhunderten, ist mehr und mehr der Mensch.

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Ausgestorbene Vogelarten

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Entwicklungsstand einiger Europäischer Vogelarten

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Drontenvögel

Die oben angesprochenen Vogelarten sind ausgestorben und ihnen ist nicht mehr zu helfen. Auch helfen ihnen keine Vorwürfe oder Schuldzuweisungen mehr „Sie hätten sich ja anpassen können.“ Die Ausführungen sollen aber zum Nachdenken anregen, wo beispielsweise ist etwas anzuregen. Bringt es überhaupt noch etwas, oder geht uns das gar nicht mehr an?
 

Literatur

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QUAMMEN, D. (2001): Der Gesang des Dodo, Ullstein-List-Verlag, München.

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Dodo. Zeichnungen:
© Angelika Bornstein


Einsiedler. Zeichnungen:
© Angelika Bornstein

Literatur-Tipps


08861592z.jpg
Quammen, David: Der Gesang des Dodo.
Eine Reise durch die Evolution der Inselwelten. List Taschenbücher bei Ullstein Nr.60040. 2001. 673 S.. Kartoniert. 691gr.
ISBN: 3-548-60040-9, KNO-NR: 08 86 15 92
-LIST TB.-
bei www.reufel.de bestellen

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Copyright © 2004 Manfred Giebing  Stand: 26. November 2007